Die jungen Bewohner des Kinderheims in der ehemaligen rumänischen Bergarbeiterstadt Anina freuen sich über die zahlreichen Lebensmittel und Sachspenden - organisiert durch Standpunkt e.V.

Standpunkt e.V. organisiert Spendenfahrt nach Rumänien

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Würzburg, 17. Dezember 2018. – Geduldig, gespannt und mit plattgedrückten Nasen an den Fensterscheiben warteten die Bewohner des Kinderheims des rumänischen Dorfes Anina auf die Ankunft des LKWaus Deutschland. Der Verein Standpunkt e.V. hatte ihn zusammen mit FLYERALARM Logistics  mit 160 Matratzen, Sachspenden und zahlreichen Lebensmittelpäckchen beladen und mit einem weiteren Hilfskonvoi des Vereins Viitor-Zukunft auf die Reise nach Rumänien geschickt. Da der Standpunkt-LKW einen Tag früher ankam und zunächst niemand zum Entladen bereitstand, rückte die Freiwillige Feuerwehr des Dorfes an und packte mit an. Am nächsten Tag, pünktlich zu Nikolaus am 6. Dezember, konnten die Mitarbeiter von Viitor-Zukunft dann alle Spenden an das Kinderheim überreichen.

Die Matratzen für das Kinderheim sind eine Spende von Dunlopillo. Sie stammen aus einer Versandaktion, die FLYERALARM Logistics für das Unternehmen durchgeführt hatte. Neben den Matratzen wurde der Innenraum des von FLYERALARM finanzierten LKW mit Lebensmittelpäckchen und weiteren Sachspenden aufgefüllt. Darunter waren zum Beispiel neue Turnschuhe aus einer früheren Weihnachtsaktion für die Mitarbeiter von FLYERALARM sowie Tassen, Kugelschreiber und weitere Produkte aus dem FLYERALARM-Sortiment, die wegen Druckfehlern o.ä. nicht mehr verkauft werden konnten.

FLYERALARM-Mitarbeiter stellten die Lebensmittelpäckchen bereit

Die Lebensmittelpäckchen stammten von Mitarbeitern von FLYERALARM. Sie hatten die in Rumänien dringend gebrauchten Produkte, die auf einer Liste im Intranet standen, eingekauft und zu Hause verpackt: Speiseöl, Zucker, Mehl, Nudeln, Bohnen, Reis, Pfeffer, Kaffee, Kakao, Vanillezucker, Dosenwurst etc. „Wir freuen uns sehr über die gelungene Aktion. Ein großer Dank geht an alle, die uns unterstützt haben. Die meisten Aktionen werden von Ehrenamtlichen organisiert und durchgeführt oder müssen während der Arbeit neben den normalen Aufgaben übernommen werden“, sagt Claudia Hahn von Standpunkt e. V. Der gemeinnützige Verein war 2008 von Geschäftsführern und Mitarbeitern der Online-Druckerei FLYERALARM gegründet worden, um Menschen und Tieren in Not zu helfen.

Weitere Kooperationen zwischen Standpunkt e.V. und Viitor-Zukunft geplant

Den Kontakt zum Kinderheim stellte der gemeinnützige Verein Viitor-Zukunft her, der sich für Senioren und Kinder in Rumänien einsetzt. Die ehemalige Bergarbeiterstadt Anina ist seit dem Schließen der Zeche von großer Armut gezeichnet, unter der vor allem die Kinder und Senioren leiden. Ihnen möchte der Verein Viitor-Zukunft helfen und eine neue Perspektive geben. „Dies wird sicherlich nicht die letzte erfolgreiche Kooperation zwischen den beiden Organisationen Viitor-Zukunft und Standpunkt gewesen sein“, sind sich Liane Klemm von Viitor-Zukunft und Claudia Hahn einig.

 

Über Standpunkt e.V.

Der gemeinnützige Verein Standpunkt e.V. wurde 2008 von Tanja Hammerl und Thorsten Fischer, den beiden Geschäftsführern der Online-Druckerei FLYERALARM, gemeinsam mit einigen Mitarbeitern, ins Leben gerufen. Ziel ist es, Menschen und Tieren in Not zu helfen. „Und das nicht nur mit finanziellen Mitteln, sondern vor allem auch mit unserer Hände Arbeit, mit unserem Netzwerk und den vielen Talenten, die wir zur Verfügung stellen. Wir möchten schnell und unbürokratisch da sein für die Menschen und Tiere, wenn sie uns brauchen“, sagt Tanja Hammerl, Vorstand von Standpunkt e.V.“ Weitere Informationen zu den Projekten des Vereins gibt es unter: www.standpunkt-ev.de